Der Babur-Garten, Bagh-e Babur, ist einer der
berühmten Mogul-Gärten. Er geht zurück auf
den Wunsch Baburs, des Gründers der Mogul-
Dynastie (gestorben 1530), in Kabul begraben


zu werden - in jener von ihm vor allem klimatisch
geliebten Stadt, von wo aus er im Jahr
1526 Nord-Indien erobert hatte. Es sollte ein
schlichtes, offenes, Wind und Wetter ausgesetztes
Grab werden, und das ist es geworden.
Auch der in Terrassen angelegte große Garten
wurde erst nach seinem Tod geschaffen.
Die Kämpfe zwischen Mudschaheddin-Fraktionen
nach dem Fall der kommunistischen
Regierung (1992) zogen auch den Garten in
arge Mitleidenschaft, und die vielen Bäume
fielen illegalen Schlägerungen zum Opfer.
Mit Hilfe internationaler Organisationen ist
der Garten inzwischen restauriert und aufgeforstet
wiedererstanden, und es gibt sogar
nun auch den ursprünglichen zentralen Kanal
mit seinen Wasserspielen und Fontainen.
Die Österreich-Afghanistan Gesellschaft
beehrt sich, zu folgendem
Vortrag einzuladen:
am Montag, 19. März 2012, 19.30 Uhr
Diplomatische Akademie, Musikzimmer
Favoritenstrasse 15A, 1040 Wien
Snacks und Getränke
Univ.-Prof. Dr. Ebba Koch
Der Babur-Garten in Kabul und die
Gärten der Grossmoguln



Univ.-Prof. Dr. Ebba Koch, Universität Wien und Österreichische
Akademie der Wissenschaften, ist eine weltbekannte
Expertin der Mogul-Kunst.
Foto M.Klimburg
Moschee im Garten Foto C.Kalantari