Univ.-Prof. Dr. Jürgen Wasim Frembgen

Afghanistan, das Land im Schnittpunkt West-, Süd- und Zentralasiens, dessen Bild in der Öffentlichkeit heute primär von Krieg, Taliban und Salafisten bestimmt wird, ist seit jeher auch Heimat der Sufis – der muslimischen Humanisten. Als Mystiker leben sie die spirituelle Dimension des Islam.

Ihre Religiosität ist eine Strömung der Ergriffenheit und Hingabe an Gott. Themen des Vortrags sind die Einbindung der Sufi-Tradition in die afghanische Gesellschaft, die Bedeutung der mystischen Poesie, die Rolle der Sufi-Orden sowie ihre Beteiligung an rezenten politischen Bewegungen. Prof. Dr. Jürgen Wasim Frembgen, Ethnologe, Islamwissenschaftler und Autor ist Leiter der Orient-Abteilung am Staatlichen Museum für Völkerkunde München und Professor für Religions- und Kulturgeschichte des Islam an der Ludwig-Maximilians-Univer-sität München. -

17. Juni 2013, 18.30
Ort: Haus HABIBI des ÖIF
Landstraßer Hauptstraße  26, 1030 Wien

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